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In Österreich passiert alle 5 Minuten ein Einbruchversuch.
Nach Statistiken der Kriminalpolizei dauert ein durchschnittlicher Einbruchversuch nicht länger als 5 Minuten. Hat der Täter es in dieser Zeit nicht geschafft die Tür oder das Fenster zu öffnen, gibt er in der Regel auf. Daher sind alle Sicherheitseinrichtungen, die diesen Versuch vereiteln, wirksam.
Einbruchrisiken beim Einfamilienhaus:
Neben der Hauseingangstüre bieten ungesicherte Fenster, Balkon- und Terassentüren, Kellerfenster und -türen sowie Lichtschächte Einstiegsmöglichkeiten bei einem Einbruch. Wenn vorhandene Dachfenster über Bäume oder ähnliches erreichbar sind, stellen auch diese potenzielle Gelegenheiten für Einbrecher dar. Grundsätzlich suchen Einbrecher nicht nur abgelegene oder von der Umgebung schlecht einsehbare Häuser auf. Ob Reihenhäuser, Doppelhaushälften, Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Geschäftsräume oder -häuser. Einbrecher kennen keinen Unterschied.
Schwachstelle Fenster:
Herkömmliche Fenster, Terassen- und Balkontüren mit Rollzapfenverschlüssen sind leicht aufzuhebeln. Gekippte Fenster ermöglichen den Einstieg (gekipptes Fenster = offenenes Fenster!).Fenster werden selten großflächig, sondern meistens in Griffnähe eingeschlagen, sodass Durchgreifen und Öffnen möglich ist! In Mehrfamilienhäusern sind vor allem Wohnungen in den oberen Etagen gefährdet.
Wohnungstüren:
Die unbeobachtete Wohnungstür, an der in höheren Etagen selten Bewohner vorbeigehen, ist besonders zu sichern. Für Erdgeschoß, Keller, 1. Etagen oder andere von außen leicht erreichbare Bereiche gelten die gleichen Regeln wie für Einfamilienhäuser:
Die Absicherung einer Tür darf sich nicht nur auf bestimmte Bereiche wie Schloss oder Schließzylinder beschränken. Jede Tür ist nur so sicher wie ihr schwäschstes Bauteil ! Dazu gehören Wandverankerungen, Scharnierseitenschutz, Zusatzschlösser und andere Komponenten.
Checkliste Einfamilienhaus: